Reisen
in ferne Länder - diese haben mich vor allem nach Afrika geführt:
Nigeria, Senegal, Benin, Gambia, Äthiopien und Ägypten. Im Anderen
der Kulturen fremder Länder erkennt man die eigene Einzigartigkeit.
Die Differenz führt mich auf das Eigene, manchmal schon fast Vergessene,
zurück.
Aber auch Europa hat seinen Reiz. Ich mag Paris und ich mag die europäische
Mittelmeerküste genauso wie den Blick von Alexandria aus auf dieses
Meer. Fotos
Taijiquan und Qi Gong
Das sogenannte chinesiche Schattenboxen habe ich 1999 entdeckt, bei Petra
Lux in Leipzig.
Ich verbinde keine besondere Spiritualität damit und beschäftige
mich auch nicht mit der chinesischen Medizin, der Lehre von den Körpermeridianen
u.ä. Ich merke nur, dass die Bewegungen meinem Körper ausgesprochen
gut tun, entspannen und Stress abbauen. Und das ist genau das, was ich
brauche. Dass es so viel bringt, ist Motivation genug, es weiter zu betreiben.
Folgende Übungen habe ich inzwischen erlernt:
Sehr empfehlenswert sind die Kurse der Sommerakademie in Alterode/Harz.
Informationen dazu gibt es bei Sonja Blank unter www.tao-schule.de
und Martin Neumann unter www.bitak.de.
Weiterführende Links zum Thema:
www.tqj.de
- Die Taijiquan und Qi Gong Zeitschrift
www.netzwerk.linc.de
- Das Taijiquan und Qi Gong Netzwerk
Fotografie
Einen Augenblick gefangen nehmen, einfrieren, aufbewahren - das ist es
wohl, was mich an diesem Medium so reizt: das ewig Flüchtige aufzubewahren
und noch einmal vor Augen zu führen.
Aber auch die Inszenierung, das Spiel von Licht und Schatten, der Farben
faszinieren mich.
Ich habe nur wenige gute Fotos in meinem Leben gemacht. Mir fehlt wohl
die Geduld. Einige meiner guten Fotos sind auf diesen Seiten, einige hier
sind aber auch von meinem Mann (ich verrate nicht welche :-).
Hier noch ein paar von mir!
Literatur
Ich bin eine leidenschaftliche Leserin und mache oft keinen Unterschied
zwischen den Genres. Ich mag Goethe und Brecht, habe Marquez verschlungen
und diverse afrikanische Schriftsteller (Wole Soyinka, Ben Okri, Nuruddin
Farah), die Manns sind mir eigentlich zu langweilig, da zu deskriptiv,
ebenso Virginia Woolf, aber ich liebe die Bachmann und Christa Wolf.
Hier ein Versuch meiner Literatur-Top-Ten (schließlich versucht
sich ja gerade jeder an einem Kanon):
1. Johann Wolfgang Goethe: Faust I - weil mich die Frage nach dem,
"was die Welt im Innersten zusammen hält" nie los gelassen
hat und sie hier so hübsch formuliert ist.
2. Umberto Eco: Der Name der Rose - weil es ein wunderbares Buch
zum Schmöckern ist und seine philosophischen Essays natürlich,
weil sich seine Ideen nicht hinter verklausulierten Wendungen verstecken.
3. Christa Wolf: Kassandra - weil es ein so wahres Buch ist.
4. Ingeborg Bachmann: Das dreißgste Jahr - weil man sich
dem Sog ihrer Erzählungen nicht entziehen kann.
5. Ben Okri: The Famished Road - weil es ein so reiches, phantasievolles
Buch ist.
6. Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita - weil der Ideenreichtum,
die Ironie und Farbigkeit des Buches unglaublich sind.
7. Ulrich Plenzdorf: Die neuen Leiden des jungen W. - weil es mit
ungefähr 17 ein unheimlich wichtiges Buch für mich war.
8. Sten Nadolny: Selim oder Die Gabe der Rede - weil er mit Sprache
umgehen kann wie kein Zweiter.
9. Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen - weil niemand
es je geschafft hat der "Banalität des Bösen" und
Unfassbarkeit des Schrecklichen einen so natürlichen Ton zu geben.
10. Raymond Carver: Würdest Du bitte endlich still sein, bitte
- weil das Leben genauso belanglos und verletzend ist, wie seine Geschichten.
Änderungen vorbehalten!
Und hier gibt es einen Neuzugang:
Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger - einfach weil es unglaublich beeindruckend
ist.
An und für sich gehört auch noch Nagib Machfuz auf diese Liste.
Von ihm ist einfach jedes Buch lesenswert. Aber über die Top Ten
bin ich eh schon hinaus....
Alle Bücher sind natürlich unter www.amazon.de
online zu bestellen.
|